Serienmessungen

Für Serienmessungen können sogenannte Messvorlagen angelegt werden. In der Messvorlage wird festgelegt, welche Sensoren an einer Serienmessung beteiligt sind und ob es sich um eine einfache, inkrementelle oder rollierende Serienmessung handelt.

Es sind zwei unterschiedliche Arten von Serienmessungen vorgesehen: - Serienmessungen innerhalb eines Bauwerks - Bauwerksübergreifende Serienmessungen (sogenannte Gruppenmessungen)

Bei den Serienmessungen innerhalb eines Bauwerks sind einfache, inkrementelle oder rollierende Messungen möglich. Die Messmethoden unterscheiden sich in der Handhabung der Referenz.
- bei der einfachen Messung wird für die Dehnungsberechnung eine Referenz verwendet, die manuell festgelegt wird. - beim Übergang von der einfachen zur inkrementellen Messung muss eine neue Referenz ausgewählt werden, die jünger ist als die zuvor ausgewählte Referenz. Diese wird zur Ur-Referenz. Die auf die Ur-Referenz bezogene Dehnungsberechnung erfolgt additiv in zwei oder mehreren Schritten. - Bei der rollierenden Messung wird ausgehend von der eingestellten Referenz eine Messung jeweils zur neuen Referenz der darauf folgenden Messung.

Als Voreinstellung ist je Bauwerk eine Standard Messvorlage des Typs einfach vorhanden, die als Referenz jeweils die Initialisierungmessungen nutzt und bei der sämtliche bereits initialisierten Sensoren des Bauwerks ausgewählt sind.

Die voreingestellte Messvorlage kann genutzt werden, um (sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt) eine Messvorlage des Typs: - inkrementell - rollierend anzulegen.

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